Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nutzungsrechte: SPD-Parteivorstand

Nachdem die Kirche den Ausstieg aus dem Jugendzentrum in Rotenhof zum Ende des Jahres bekannt gegeben hat, gab es schon im Mai einen Beschluss des Sozialausschusses zum weiteren Verfahren. Die Jugendarbeit in Rendsburg sollte in Gänze evaluiert und auf die aktuellen Bedarfe angepasst werden. Die Beteiligung der Jugendlichen wurde in dem Beschluss explizit genannt. Zudem war es Wunsch des Ausschusses, für die Zeit der Untersuchung eine Übergangslösung für Rotenhof anzubieten. Die Jugendlichen sollten weiterhin Ansprechpartner vor Ort haben.

„Für die SPD-Fraktion ist es unverständlich, dass der einstimmige Beschluss des Ausschusses zur Offenen Jugendarbeit von der Verwaltung nicht umgesetzt wurde“, so die Sozialausschussvorsitzende Saskia Bruhn und ergänzt: „Die von der Verwaltung vorgelegte Streichung der Gesamtmittel ist inakzeptabel. Es gilt für uns weiterhin der Beschluss aus dem Mai.“

Der neugewählte Ortsvereinsvorsitzende Ralf Tams dazu: „Die von der Stadtverwaltung angestoßene Konsolidierung des Haushalts auf Kosten der Schwächeren im sozialen Bereich wird die SPD-Rendsburg nicht mittragen.“

Die SPD-Fraktion sieht das vorliegende Konzept der Brücke für den Übergang bis zur Neuausrichtung als gut durchdacht und schlüssig an. Eine Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum in Mastbrook erscheint aufgrund der räumlichen Nähe sinnvoll.

Auch die Übernahme des Familienzentrums durch das Diakonische Werk begrüßt die SPD-Fraktion.

Wichtig ist, dass bestehende Beschlüsse nun unverzüglich umgesetzt werden.

Dieses gilt ebenso für das schon 2020 beschlossene Konzept der Jugendbeteiligung. Die SPD-erwartet von der Verwaltung notfalls die Bereitstellung zusätzlicher Kräfte zur Umsetzung und Begleitung der Jugendlichen

„Die Jugendbeteiligung ist nicht nur gesetzlich verankert, sondern für uns absolut selbstverständlich“, so Ralf Tams.“ Für die SPD-Rendsburg ist es unverständlich, dass sich die Verwaltung mit der durch gemeinsame Workshops erarbeiteten Lösung so viel Zeit lässt und damit zur Frustration der beteiligten Jugendlichen sorgt."