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„Sauberes Rendsburg gemeinsam schaffen“ ist mehr als das Aufstellen von Krähensicheren Mülleimern. Deshalb haben wir im Umweltausschuss am 22.08.19 folgenden Erweiterungsantrag eingebracht, der einstimmig angenommen wurde.

 

Die Sauberkeit der Stadt Rendsburg liegt uns allen am Herzen. Dies Aufgabe ist nur gemeinschaftlich zu erreichen.

 

Der Umweltausschuss möge beschließen, 

1. Die Standorte der Abfallbehälter und Aschebehälter sollen auf Vollständigkeit und Sinnhaftigkeit überprüft und ergänzt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass besonders in der Nähe von Erholungszonen und Sitzmöglichkeiten Mülleimer und Aschenbecher vorgehalten werden. Die Stadtverwaltung wird gebeten, ebenso alternative Varianten von Mülleimern zu prüfen, z. B. extra Behälter zum Entsorgen von Pfandflaschen, Varianten zur Mülltrennung 

 

2. Die Abfallbehälter sind mit freundlichen, humorvollen Sprüchen sukzessive zu versehen. In einigen Städten (Berlin, Hamburg, Schleswig usw.) kommen Abfallbehältnisse mit witzigen Botschaften zum Einsatz, die das Umweltbewusstsein der Bevölkerung humorvoll ansprechen. Diese Aufkleber sind im Rahmen einer Bürgerbeteiligung als Ideenwettbewerb zu entwickeln

 

3. Die Reinigungspläne des UTH sind an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Eine vermehrte Leerung der Mülleimer sowie Müllsammlungen und Leerungen auch am Wochenende sind weitere Bausteine für ein sauberes Rendsburg. Die Verwaltung wird gebeten, dem UA in der nächsten Sitzung den Personalbedarf und die damit verbundenen Kosten darzustellen.

Die Aktion „Schietsammeln“ ist wenn möglich auszubauen um das bürgerschaftliche Engagement bestmöglich einzubinden.

 

4. Die meisten Menschen in Rendsburg verhalten sich umweltbewusst und haben Interesse daran, dass Rendsburg eine saubere Stadt ist. 

Für den UA ist es nicht tragbar, dass die Verfehlungen einzelner ausschließlich auf dem finanziellen Rücken der Rendsburger/Innen aufgefangen werden. Aus diesem Grund bittet der UA die Verwaltung ein Verfahren zu entwickeln, mit dem Zuwiderhandlungen gegen die ordnungswidrige Entsorgung von Kippen und Müll kontrolliert und kostenpflichtig geahndet werden können. 

 

5. Für die Zukunft darf der Fokus nicht mehr ausschließlich auf der Müllentsorgung liegen sondern muss vermehrt auf die Müllvermeidung gelegt werden. 

Die Verwaltung wird gebeten gemeinsam mit den Kaufleuten und der Gastronomie der Stadt Ideen zur Vermeidung von Verpackungsmüll zu entwickeln und auf den Weg zu bringen. Ebenso sind Schulen, Kindergärten, Vereine und Verbände in Verfahren einzubeziehen, die Müllentstehung zu verringern und das Verständnis für die Müllvermeidung und die Eigenverantwortung für ein sauberes Rendsburg zu wecken und auszubauen. 

Der Bürgermeister wird gebeten, diesen Prozess in der Stadtverwaltung zu beginnen und auszubauen.