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Zum 01.04.2018 wurde auf Grund eines Ratsversammlungsbeschlusses, den die CDU-Fraktion initiiert hatte ein Dienstleistungs-Managementvertrag mit der „Brücke e.V.“ geschlossen mit dem Ziel, die Verluste der bis dahin von der Stadt Rendsburg betriebenen Pflegeeinrichtung bei Aufrechterhaltung der Pflegequalität zu vermindern. Tatsächlich kommt die „Neue Heimat“ nicht aus den roten Zahlen heraus, stellt der Fraktionsvorsitzende der SPD, Rene´ Sartorius, fest. Vollmundig hatte die CDU-Fraktion verkündet, dass mit Übernahme des Managements durch die Brücke e.V. sich die Verluste verringern würden.

Nun hat sich der Verlust sogar erhöht – um ein Drittel von 900.000 € auf 1.200.000 €! Diesen Verlust muss die Stadt Rendsburg tragen, da sie nach wie vor Eigentümerin der Pflegeeinrichtung ist. Die Brücke e.V. rühmt sich damit, Personalkosten in Höhe von 185.000 € eingespart zu haben. Diese Einsparung geht allerdings zu Lasten der Betreuung der Bewohner und somit der Pflegequalität. Die von der Brücke e.V. geplante Aufgabe des Bereiches „Betreutes Wohnen“ zeigt deutlich, wohin der Weg gehen soll: Zunächst trennt man die profitablen Bereiche ab mit der Begründung, diese wären nicht profitabel. Im nächsten Schritt wird dann festgestellt, dass die Neue Heimat insgesamt nicht mehr tragfähig ist. Das entspricht nicht der vertraglichen Vereinbarung und stellt einen eklatanten Vertrauensbruch dar, stellte der Fraktionsvorsitzende der SPD fest und fragt sich, wer dann wohl das „Betreute Wohnen“ übernehmen wird – doch wohl nicht die Brücke e.V.? Besonders kritisch sieht der Fraktionsvorsitzende der SPD, dass die Brücke bereits eine Preiserhöhung für das Jahr 2019 in Höhe von 4 % ankündigt. Das Angebot und die Qualität werden vermindert, die Preise werden erhöht. So nimmt man ein Unternehmen aus dem Markt, kommentierte René Sartorius, Fraktionsvorsitzender der SPD.