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Haushalt saniert, Rendsburg nicht mehr lebenswert

So oder ähnlich könnte das Ergebnis lauten, wenn die politischen Gremien der Stadt weiter so argumentieren wie im letzten Sozial- oder Finanzausschuss sowie im Senat.

Die über alles thronende Schuldenobergrenze hält momentan für alles her, was nicht gewollt ist. Sei es bei der Einstellung von dringend benötigten ErzieherInnen für die kommunalen Kitas, oder bei der Fortführung bzw. Erweiterung des Projektes „Soziale Stadt Mastbrook“

Der Wortbeitrag der CDU in der letzten Ratsversammlung hat gezeigt, wohin die Reise gehen soll. Eine geringfügige Erhöhung der Parkgebühren und damit eine Mehreinnahme für den städtischen Haushalt werden in Hinsicht auf die Wahrung der Interessen der Kaufmannschaft abgelehnt. Eine Erhöhung der Kitagebühren um 10% und damit eine erhebliche Belastung eben jener, die die Innenstadt beleben könnten ist dagegen völlig in Ordnung. Die Bedeutung der sogenannten weichen Standortfaktoren wird hier völlig außer Acht gelassen.

„Wir dürfen die Stadt sozial nicht kaputt sparen“, warnt der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Maik Grill. „Investitionen in ein lebenswertes Rendsburg für alle müssen sein!“

Hierzu zählen für die Rendsburger SPD nicht nur ausreichend bezahlbare Kitaplätze, Angebote für die einzelnen Stadtteile und Investitionen in bezahlbaren Wohnraum für alle, sondern auch die Förderung des Wachstumsmarktes Tourismus und Stadtmarketing und kulturelle Angebote.

„Nur eine attraktive Stadt, die im Wettbewerb mit den Umlandgemeinden besteht, kann wachsen und somit Wohlstand und Zufriedenheit für alle bieten,“ ergänzt der OV-Vorsitzende Matthias Bruhn. „Die Politik hat eine Verantwortung gegenüber den Menschen die sie gewählt haben.“

Der SPD-Ortsvereinsvorstand wird sich gemeinsam mit der Fraktion für die sozialdemokratischen Wahlversprechen und Werte in der Kommunalpolitik einsetzen.

Nur ein soziales Lebensumfeld ist zukunftsfähig. Eine Politik nach dem Motto „wir sparen jeden Cent, koste es was es wolle“ ist nicht der richtige Weg.